Zwischen Dolce Vita, Kultur und gemeinsamen Erlebnissen

Abschlussfahrt der K12

Eine Studienfahrt ist mehr als nur eine Reise an einen anderen Ort. Sie bedeutet gemeinsame Erlebnisse, lange Tage, wenig Schlaf, jede Menge Fotos – und vor allem Erinnerungen, die man so schnell nicht vergisst.

Genau das erwartete uns, die K12, als wir uns am Sonntagabend, dem 30. August 2026, am Georgenplatz versammelten. Während die meisten anderen zu dieser Uhrzeit vermutlich bereits gemütlich zu Hause waren, standen wir mit Koffern, Rucksäcken und voller Vorfreude vor unserem Reisebus. Unser Ziel: Die Toskana.

Vor uns lagen mehrere Stunden Fahrt und eine ganze Reihe von Städten, die wir bisher vielleicht nur aus dem Unterricht, von Bildern oder aus dem Reiseführer kannten. Wir freuten uns bereits auf jede Menge Sonne, italienisches Essen, Strand und natürlich möglichst viel gemeinsame Zeit. Die Voraussetzungen für eine gelungene Studienfahrt waren also bestens. Nach der langen Nachtfahrt erreichten wir am Montagmorgen die Gegend um Venedig. Noch etwas müde, aber voller Vorfreude, ging es vom Parkplatz aus mit dem Boot weiter in Richtung Stadt. Schon die Anfahrt über das Wasser machte deutlich, dass Venedig etwas Besonderes ist: Statt Straßen und Autos prägen Kanäle, Boote und historische Gebäude das Stadtbild. Bei einer Stadtführung bekamen wir anschließend einen ersten Eindruck von der berühmten Lagunenstadt. Wir erkundeten unter anderem den Markusplatz und bestaunten den imposanten Markusdom. Ein besonderes Highlight wartete anschließend auf uns: der Campanile di San Marco. Nach einer kurzen Fahrstuhlfahrt in unheimliche Höhen wurde man mit einem beeindruckenden Ausblick über Venedig und die umliegende Lagune belohnt. Nach so viel Kultur blieb natürlich noch Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden. In kleinen Gruppen schlenderten wir durch die Gassen, entdeckten versteckte Ecken und sammelten die ersten gemeinsamen Erinnerungen. Am Nachmittag ging es weiter nach Montecatini Terme, wo unser Hotel für die nächsten Tage auf uns wartete. Nach dem Einchecken zog es viele von uns trotz des langen Tages noch einmal zum Hotelpool. Beim anschließenden Abendessen ließen wir den ersten Tag unserer Reise Revue passieren. Danach ging es für die meisten von uns relativ schnell ins Bett – schließlich wartete am nächsten Morgen bereits das nächste Reiseziel auf uns. Am Dienstagmorgen machten wir uns früh auf den Weg nach Pisa. Natürlich führte unser Weg dort zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Italiens: dem schiefen Turm von Pisa. Gemeinsam mit der beeindruckenden Kathedrale und den historischen Gebäuden rund um die Piazza dei Miracoli bildete er den Mittelpunkt unserer Stadtführung. Nachdem wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennengelernt hatten, bekamen wir Zeit, Pisa auf eigene Faust zu erkunden. Vor allem Fotos mit dem berühmten Turm standen hoch im Kurs. Ob beim scheinbaren Abstützen des Turms oder bei anderen kreativen Posen – langweilig wurde es dabei definitiv nicht. Nach dem kulturellen Teil des Tages folgte ein willkommener Tapetenwechsel: Es ging weiter an den Strand. Nach den vielen Eindrücken der Stadt konnten wir dort einfach die Seele baumeln lassen. Beim Baden, Volleyballspielen und gemeinsamen Entspannen verging die Zeit wie im Flug. Zum Abendessen gab es unter anderem Burger und Salat, bevor wir schließlich wieder zurück zum Hotel fuhren. Dort ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. Nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke, Sonne und Aktivitäten war die Müdigkeit inzwischen deutlich zu spüren. Am Mittwoch stand mit Florenz ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm. Die Hauptstadt der Toskana ist weltweit für ihre Kunst, Architektur und Geschichte bekannt – und genau davon konnten wir uns bei einer Stadtführung selbst überzeugen. Zwischen historischen Bauwerken, belebten Plätzen und kleinen Gassen gab es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Nach der Führung hatten wir viel Freizeit und konnten Florenz ganz nach unseren eigenen Interessen erkunden. Ob beim Shoppen, beim Probieren italienischer Spezialitäten oder beim Besichtigen weiterer Sehenswürdigkeiten – für jeden war etwas dabei. Am Abend trafen wir uns schließlich zum gemeinsamen Essen in der Pizzeria Finisterae. Bei Pizza und anschließendem Eis konnten wir uns noch einmal stärken, bevor ein letzter besonderer Programmpunkt auf uns wartete: Der Piazzale Michelangelo. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb der Stadt und bietet einen beeindruckenden Blick auf Florenz. Im warmen Abendlicht konnten wir die Dächer, Kirchen und den berühmten Dom noch einmal aus der Ferne betrachten. Nach einem langen und ereignisreichen Tag war dieser Ausblick ein wunderschöner Abschluss. Anschließend ging es müde, aber zufrieden zurück ins Hotel. Am Donnerstag ging es für uns nach Siena. Bei einer Stadtführung erkundeten wir die historische Stadt und besichtigten unter anderem den beeindruckenden Dom von Siena. Nach der Führung hatten wir eine kleine Pause und konnten uns mit Pizza, Pasta und anderen italienischen Spezialitäten stärken. Danach fuhren wir weiter nach San Gimignano. Dort hatten wir Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Besonders schön war der Ausblick über die toskanische Landschaft von einer Aussichtsplattform. In den kleinen Geschäften fanden sich außerdem jede Menge Souvenirs und Mitbringsel für zu Hause. Natürlich durfte auch das italienische Eis nicht fehlen. Am Abend ging es zurück zum Hotel, bevor viele von uns noch einmal gemeinsam loszogen und wir den Abend gemütlich ausklingen ließen. Am Freitag hieß es dann früh Koffer packen, denn es ging weiter nach Verona. Dort erwartete uns eine Stadtführung mit vielen bekannten Sehenswürdigkeiten. Natürlich durfte auch der berühmte Balkon von Julia und das Haus von Romeo nicht fehlen. Außerdem besichtigten wir eine beeindruckende Arena. Mittags konnten wir uns wieder in kleinen Gruppen auf den Weg machen und uns etwas zu essen suchen – und auch hier standen Pizza und Pasta ganz weit oben auf der Liste. Anschließend fuhren wir weiter zum Gardasee nach Riva. Nach den vielen Stadtbesichtigungen war der Nachmittag am Wasser genau das Richtige. Wir konnten baden, schwimmen und uns noch einmal ordentlich abkühlen. Danach wurden noch schnell ein paar Snacks für die lange Heimfahrt besorgt. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen ging es gegen halb neun schließlich zurück nach Zwickau. Vor uns lag eine lange Nachtfahrt, die nach den ereignisreichen Tagen natürlich ziemlich anstrengend war. Trotzdem war die Stimmung im Bus noch einmal besonders, denn so richtig wollte wahrscheinlich niemand, dass die Fahrt schon vorbei war. Gegen halb sieben kamen wir schließlich in Zwickau an, wo unsere Familien bereits auf uns warteten. Nach der langen Nacht war für die meisten dann klar, was am Samstag auf dem Programm stand: schlafen. Auch wenn wir am Ende alle ziemlich müde waren, war die Toskana-Fahrt ein voller Erfolg. Wir haben unglaublich viel gesehen, erlebt und vor allem gemeinsam eine tolle Zeit gehabt. Die Fahrt war super organisiert und damit ein rundum gelungener Abschluss unserer gemeinsamen Schulzeit – mit vielen Erinnerungen, die uns sicher noch lange begleiten werden.

Louisa Then und Lola Straßburg

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